Entgiften & Ausleiten


Die heutige westliche Lebensweise lässt uns oft zu viele künstliche Nahrungsmittel und Umweltgifte aufnehmen. Die dadurch entstehenden sauren Stoffwechselendprodukte lagern sich vor allem in Muskeln und Gelenken ab und können zu Entzündungen, Schwellungen und körperlichen Schmerzen beitragen.

In der Naturheilkunde spielt deshalb das Ausleiten dieser Giftstoffe eine wichtige Rolle, da sie oft die Grundlage vieler Krankheiten bilden. In einer ganzheitlich wirkenden Therapie sollte deshalb auch immer die Entsäuerung oder Entgiftung des Körpers miteinbezogen werden. Es gibt dabei verschiedene Formen:

...mit homöopathischen Medikamenten

Zur Unterstützung der Ausscheidungsorgane Leber, Niere, Haut aber auch der Lymphe gibt es eine Reihe von homöopathischen Mitteln. Diese werden oftmals als "fertige Kuren" angeboten, die über mehrere Wochen eingenommen werden. Während dieser Kur empfiehlt es sich, auch die Ernährung umzustellen oder eine Fastenwoche zu integrieren.

...durch Baunscheidtieren

Mit einem speziellen Nadelungsgerät wird die Haut des zu behandelndes Areals leicht angestochen. Durch diese Nadelung wird die körpereigene Ausleitungs- und Entgiftungsfunktion über die Haut angeregt. Das anschließende aufgetragene Histaminöl verstärkt diese Wirkung zusätzlich. Die entstehende Mehrdurchblutung führt zu einem erhöhten Stoffwechsel. Abgelagerte Stoffwechsel-Abbauprodukte werden verstärkt ausgeleitet.

...durch Schröpftherapie

Hierbei wird die Luft in einem gläsernen "Schröpfglas" über einer Flamme erwärmt und dann auf die Haut aufgesetzt. Durch die abkühlende Luft entsteht ein Unterdruck im Glas, der die Haut etwas einsaugt und dabei das Glas auf der Haut festhält.
Dadurch wird eine starke Durchblutung der Haut und des Bindegewebes ausgelöst und abgelagerte Schlacken werden ausgeleitet. Eine effiziente Entgiftung und Stärkung des Immunsystems findet statt. Die Muskulatur entspannt und führt somit zu Schmerzlinderung.

...durch Ernährungsumstellung bzw. basischer Ernährung

Für eine gesunde Ernährung sollte man Nahrungsmittel, die im Körper "sauer" verstoffwechselt werden, reduzieren. Stattdessen den Verzehr von "basenbildenden" Lebensmitteln verstärken. Das Verhältnis basisch zu sauer beträgt optimalerweise 80-20%. Gerne bin ich Ihnen bei der Umsetzung behilflich.

...durch Fasten

"Fasten ist nicht hungern. Wer hungert, der fastet nicht".
Fasten ist nicht nur Verzicht auf Nahrung, sondern eine Hinwendung zu sich selbst. Sobald dem Körper keine Nahrung mehr zugeführt wird, vor allem denaturierte Industrienahrung, beginnt er seine Schlackendepots aufzulösen und auszuscheiden. Dazu gibt es verschiedene Fastenformen wie das reine Wasserfasten, Buchinger-Methode, Basenfasten, verschiedene Mischformen. Begleitend sollte auch immer eine Darmreinigung durchgeführt werden.